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c/o iserundschmidt Bonn

Tel.: 0228 / 9165 55 35

kontakt@engagement-heute.drk.de

Eine Aktion im Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011

gefördert vom

Helfende Hand 2011

Forum 1: Zukunft Engagement! Herausforderungen für die Koordination ehrenamtlicher und freiwilliger Tätigkeit.

Soziale Netzwerke, Globalisierung, Werte-, Klima- und demografischer Wandel stehen gleichbedeutend für die Veränderungen in unserer Gesellschaft – und stellen strukturelle Herausforderungen für das Engagement dar. Wie verändert sich das Ehrenamt im virtuellen, urbanen und ländlichen Kontext? Welchen Stellenwert hat das Engagement in Zukunft? Und: Welche Anbieter können sich mit welchen Maßnahmen profilieren?

Download aller Beiträge Forum 1 (zip-Archiv, 4MB)

Moderation:

  • Carola und Oliver Reifenhäuser, beratergruppe ehrenamt – Kompetenznetz Freiwilligenmanagement, Berlin
  • Johannes-Martin Hoffmann, Königswinter

Referenten:

  • Thomas Kegel, Leiter der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland, Berlin
  • Henk Kinds, CPC Community Partnership Consultants, Deventer, Niederlande

Session 1: Woher kommen in Zukunft die Freiwilligen? Wichtige Erkenntnisse aus 10 Jahren Freiwilligensurvey

- Dr. Thomas Gensicke, TNS Infratest Sozialforschung GmbH, München
- Prof. Dr. Doris Rosenkranz, Hochschule für angewandte Wissenschaften, Würzburg

Download Präsentation Gensicke / Download Thesen Gensicke / Download Beitrag Rosenkranz


Session 2: Auf gute Zusammenarbeit – Kooperation von Ehrenamt und Hauptamt in sozialen Organisationen.

- Thomas Kegel, Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland, Berlin;

Download Beitrag Kegel

Session 3: Wie viel Governance benötigt die Freie Wohlfahrtspflege, wie viel verträgt sie?

- Dr. Stefan Nährlich, Aktive Bürgerschaft e.V.

Download Beitrag Nährlich

Session 4: Leading the way to successful volunteer involvement: practical tools for busy executives / Wegmarken für die erfolgreiche Einbindung von Freiwilligen: Ein effizientes Einmaleins des Freiwilligenmanagements für Vorstände und Geschäftsführung

- Susan Ellis, energize.ing, Philadelphia, USA (diese Session wird in Englisch durchgeführt!)

"One key to success with volunteers is the active support of an organization’s top executives.  Too often, however, executives leave the topic of volunteer involvement to lower-level staff and so miss opportunities to plan strategically to make the most of volunteer contributions.  In this workshop, we will examine exactly what is needed from the highest level of management to lay the foundation for successful community engagement, including expressing a vision, setting goals, budgeting and staffing, and more. Susan Ellis will also share time-saving tools executives can use to get the whole organization going in the right direction."

Ein Schlüsselfaktor beim Ehrenamts- und Freiwilligenmanagement ist die aktive Unterstützung durch die Top-Leitungsebene. Viel zu oft überlassen aber Vorstände und Geschäftsführer die Frage der Einbeziehung und Mitwirkung von Ehrenamtlichen untergeordneten Ebenen und verpassen somit die Chance, strategisch zu planen und das Beste aus dem Engagement der Ehrenamtlichen herauszuholen. In diesem Workshop werden die Notwendigkeiten detailliert herausgearbeitet, die seitens der Top-Management-Ebene erbracht werden müssen, um die Grundlagen für erfolgreiches lokales Ehrenamt bzw. Bürgerengagement zu legen - einschließlich der Formulierung von Visionen, Zielsetzungen, Budgetierung und Personalbedarf und Weiteres mehr. Susan Ellis wird weiterhin praktische Handreichungen vermitteln, wie man eine Organisation als Ganzes zeitsparend in die richtige Richtung steuert.

Download Beitrag Ellis / Download Unterlagen Ellis

Session 5 (Sonntag): Freiwilligen- und Ehrenamtskoordinatoren – Berufsbild für die Zukunft?

- Heinz Janning, Option BE, Bremen

- Henk Kinds, CPC, Niederlande

Download Beitrag Kinds

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Forum 2: Dimensionen der Menschlichkeit: Engagement in Alltag, Notfällen und Krisen

Das ehrenamtliche Engagement ist so vielfältig wie unsere Gesellschaft: Es reicht von der Nachbarschaftshilfe bis zum Einsatz von Spezialisten, von Jugendlichen zu Senioren, vom kurzzeitigen bis zum lebenslangen „Mitmachen“, in Notfällen und im Alltag. Kennen Bürger und Medien aber diese Vielfalt? Wen können Freiwilligenorganisationen wie erreichen? Wie kann spontane Hilfsbereitschaft im Krisenfall positiv umgesetzt werden? Ist die Nachbarschaftshilfe eine Antwort auf soziale Umbrüche? Wie viel wiegt die Währung „Anerkennung“ für das Ehrenamt? Das Forum lädt mit Fragen und Positionen zur Diskussion ein und stellt Projekte vor, die auf Bundes- und lokaler Ebene erfolgreich Lösungsansätze erprobt haben.

Moderatoren:

  • Tom Hegermann (WDR 2)
  • Thomas Grochtdreis, JRK Bundesleitung

Referenten:

Session 1: Engagement zum Schutz von Lebenswelten in Zeiten des Klimawandels.

- Gerry Foitik, Bundesrettungskommandant, ÖRK

Beitrag Foitik zum Download

- Dr. Thorsten Klose, Referent für Katastrophenvorsorge, DRK- Generalsekretariat

Beitrag Klose zum Download

- Dr. phil. Volkmar Schön, Vizepräsident des DRK

Beitrag Schön zum Download

Session 2: Freiwilliges Engagement im Bevölkerungsschutz – ein Angebot für viele.

- Nathalie Kayaoglu, DRK-Landesverband Baden-Württemberg

- Dietmar Dieter, DRK-Landesverband Baden-Württemberg

Session 3: „Ich engagiere mich, wo ich lebe.“

- Prof. em. Dr. Dr. Klaus Dörner, Impulsvortrag: „Engagement in der Nachbarschaft als Drittem Sozialraum.“

Beitrag Dörner zum Download

Anschließend Podiumsdiskussion:  „Unser Engagement im Gemeinwesen: Was uns treibt, was uns hilft und was uns hindert.“

- Berrin Alpbek, Vorsitzende der Föderation Türkischer Elternvereine (FöTED), Berlin; Martina Kreimann, Leiterin der Freiwilligenagentur Münster; et al.

Session 4: Podiumsdikussion „Wertschätzung – Beteiligung – Verantwortung“

- Jovin-Samuel Bürchner, DRK-Landesverband Baden

- Robin Wagener, Bundesleiter Jugendrotkreuz

- Prof. Dr. Hans-Werner Bierhoff, Ruhr-Universität Bochum

Beitrag Bierhoff zum Download

Session 5 (Sonntag): Wie viel Spezialistentum verträgt das Ehrenamt?

- Prof. Dr. Michael Vilain, EFH Darmstadt & npm Münster

- Marc Hübner, Feuerwehr Oer-Erkenschwick

- Frank T. Achterholt, Johanniter-Akademie, Münster

Beitrag Achterholt zum Download

Beitrag Vilain zum Download

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Forum 3: Ehrenamt, interkulturelle Vielfalt und Formen neuen Engagements

Die Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung ist geprägt vom Gedanken der Vielfalt – und muss doch lernen, diesen immer neu umzusetzen. Dies gilt auch für das Deutsche Rote Kreuz: Denn in einer Gesellschaft im Wandel mit einem hohen Anteil von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ist es konsequent, dass dieser Wandel auch das Deutsche Rote Kreuz betrifft. Ist das Deutsche Rote Kreuz fit dafür? Wie kann interkulturelles Engagement im DRK gestärkt werden? Welche Erwartungen haben Menschen mit Zuwanderungsgeschichte an Hilfsorganisationen und ehrenamtliches Engagement? Wie kann eine gegenseitige Öffnung gelingen und zu einer allerseits befriedigenden Zusammenarbeit führen? Best Practice-Beispiele aus der ehrenamtlichen Arbeit von DRK-Gemeinschaften und Migrantenorganisationen sowie innovative Workshop-Methoden führen hin zu neuen Lösungsmöglichkeiten. Eine Podiumsdiskussion beleuchtet die aktuellen Tendenzen in den DRK-Bereitschaften und in der Freiwilligen Feuerwehr.

Ergebnisse des Forums zum Download

Moderatoren:

  • Eren Ünsal, Leiterin Landesstelle für Gleichbehandlung, Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales in Berlin, Moderatorin und Organisationsentwicklerin
  • Andreas Formella, Abteilungsleiter Öffentlichkeitsarbeit / Verbandsentwicklung und stv. Landesgeschäftsführer, Badisches Rotes Kreuz, Freiburg i. Br.

Referentinnen und Referenten:

  • Nalan Arkat, Bundesgeschäftsführerin der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD), Berlin
  • Claudia Grass, Jugendrotkreuz-Bildungsreferentin, Migrationsberatung, DRK Kreisverband Paderborn
  • Wolfgang Haalboom, Vizepräsident DRK Landesverband Baden-Württemberg e. V.
  • Dr. Mohammad Heidari, Institut für Fort- und Weiterbildung Pro-Dialog, Köln
  • Prof. Jesus Hernandez Aristu, Sozialwissenschaftler, Supervisor, Pädagoge, Universidad Pública de Navarra (Öffentliche Universität von Navarra), Spanien
  • Ralf Hoffmann, Geschäftsführer, DRK Kreisverband Herford-Stadt
  • Mamad Mohamad, Sprecher des Landesnetzwerkes der Migrantenselbstorganisationen in Sachsen-Anhalt (LAMSA)
  • Maryam Naggar, DRK-Integrationsagentur im DRK Kreisverband Herford-Stadt
  • Dr. Mark Terkessidis, freier Autor, Migrationsforscher und Radiomoderator, Köln und Berlin
  • Prof. Bernd Jürgen Warneken, Eberhard Karls Universität Tübingen (Download des Impulsreferates)

Mitwirkende:

  • Dr. Mehmet Alpbek, Projektleiter & Moderator, Türkischer Bund Berlin-Brandenburg, Berlin
  • Antonio Diaz, freier Journalist, Dortmund
  • Vicente Riesgo, Vorsitzender der Spanischen Weiterbildungsakademie e. V. (AEF), Bonn

 

Session 1: Bürgerschaftliches Engagement in einer von interkultureller Vielfalt geprägten Gesellschaft

Impulsreferate:

„Überfällig: „Interkultur“ – für Chancengerechtigkeit und innovatives freiwilliges Engagement“, Dr. Mark Terkessidis

 „Was haben wir davon, dass wir unterschiedlich sind? – Stationen auf dem Weg zum Miteinander“, Prof. Jesus Hernandez (Download des Vortrages: Präsentation und Textfassung)

Diskussion im und mit dem Publikum: "Für eine bessere Gesellschaft? - Warum engagieren Sie sich freiwillig?" Experten und Publikum im Gespräch
Dr. Mehmet Alpbek, Antonio Diaz, Prof. Jesus Hernandez, Vicente Riesgo, Dr. Mark Terkessidis, u.a.


Session 2: Potentiale nutzen – Zugänge gestalten – „Von einander lernen“. Gute Praxisbeispiele der Kooperation mit Migrantenorganisationen werden von Praktikern und Experten präsentiert.
 
1. Interkulturelle Freiwilligenagentur – ein Projekt der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD),  Berlin, Nalan Arkat, Bundesgeschäftsführerin der TGD

2. Kinder- und Jugendarbeit Interkulturell - ein Beispiel aus der Arbeit des Jugendrotkreuzes, Claudia Grass, JRK, DRK-Kreisverband Paderborn

3. „Großer Kooperationspartner – kleiner Kooperationspartner – auf Augenhöhe“ - Landesnetzwerk der Migrantenselbstorganisationen in Sachsen-Anhalt" (LAMSA), Mamad Mohamad,

4. Ein Kreisverband macht sich auf den Weg – Interkulturellen Arbeit im DRK Kreisverband Herford; Ralf Hoffmann und Maryam Naggar, DRK-Kreisverband Herford-Stadt


Session 3: Global denken – interkulturell handeln. (Training).

Erste Schritte zur interkulturellen Handlungskompetenz: Übungen und Austausch mit den Teilnehmenden; Dr. Mohammad Heidari, Institut für Fort- und Weiterbildung Pro-Dialog, Köln

Session 4: Gute Zukunft erfordert heute: Jetzt sind Sie dran.

Gemeinsam Ideen entwickeln zum ehrenamtlichen Engagement im interkulturellen Sozialraum

Gemeinsam Lösungen an "Thementischen" erarbeiten: Prof. Jesus Hernandez, Universität Navarra; Vicente Riesgo, Spanische Weiterbildungsakademie; Dr. Mehmet Alpbek, Berlin; Antonio Diaz, freier Journalist.

Herausforderungen für ehrenamtliches Engagement im Sozialraum:

  • Interkulturelle Konflikte/Spannungen im Stadtteil?
  • Langweilige Schule? Desinteressierte Eltern?
  • Jugend ohne Perspektiven?
  • Einsam und hilflos im Alter?
  • Barrieren im Sozialraum?
  • Katastrophen gibt es nur anderswo?
  • Interreligiöser Dialog – eine Sackgasse?
  • Integration durch Sport?

 Session 5 (Sonntag):

Wir – Murat, Yvonne, Jewgeni und Thomas – machen mit! 

Impulsreferat: „Meier, Müller, Shahadat – Erfahrungen von Migranten im Deutschen Roten Kreuz und bei der Feuerwehr“ - Vorstellung der gleichnamigen Studie, Prof. Bernd Jürgen Warneken, Eberhard-Karls- Universität, Tübingen

Podiumsdiskussion: "Verschiedene Kulturen – gemeinsame Basis: Hilfsbereitschaft"

  • Detlef Schiller, Jugendfeuerwehr Niedersachsen
  • Nathalie Kayaoglu, Referentin für Migrationsarbeit und Interkulturelle Öffnung, DRK-Landesverband Baden-Württemberg, Stuttgart
  • Wolfgang Haalboom, DRK-Pforzheim, Kreisbereitschaftsleiter, Vizepräsident des LV Baden-Württemberg
  • Meral Yilmaz, Sanitätsdienst, DRK-OV Sindelfingen
  • Daniel Schnell, Bereitschaftsleiter, DRK Metzingen

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Forum 4: Bürgerschaftliches Engagement im Spannungsfeld von Staat, Markt und Zivilgesellschaft

Engagement und Ehrenamt sind grundlegende Bindekräfte unserer Gesellschaft, aber auch ökonomische Faktoren der Sozialpolitik. Für die Wirtschaft spielen zudem Konzepte wie Corporate Social Responsibility und Corporate Volunteering eine wachsende Rolle. Wie können soziale Organisationen in diesem schwierigen Umfeld innovative und ausgewogene Strukturen für das Ehrenamt etablieren? Das Forum lotet mit prominenten Rednern und Gästen das Spektrum zwischen Staat, Markt und Zivilgesellschaft aus.

Moderatoren:

  • Lisa Pfeil, Bonn
  • Olaf Jantzen, Hamburg

Referenten:

  • Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • Jörg Angerstein, Bereichsleiter Kommunikation und Marketing, DRK-Generalsekretariat
  • Markus Hardenbicker, Director Corporate Communications GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG München
  • Dr. Wolfgang Hennig, Ford-Werke GmbH, Köln
  • Dr. Ansgar Klein, Geschäftsführer Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE), Berlin
  • Sascha Rolf Lüder, Landeskonventionsbeauftragter,  DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe e. V.
  • Claus Muchow, DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe e. V.
  • Ingelore Rosenkötter, Senatorin a.D., Bremen
  • Carola Schaaf-Derichs, Geschäftsführerin des „Treffpunks Hilfsbereitschaft“, Landesfreiwilligenagentur Berlin
  • Prof. Dr. Peter Sefrin, Mitglied des Präsidium des Deutschen Roten Kreuzes, agbn - Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte
  • Manfred Stein, Geschäftsführer DRK Rettungsdienst Rhein-Main-Taunus gGmbH
  • Philipp Stemmer, Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung, Freiburg

Session 1: Teil 1: Wie viel Sozialstaat braucht Bürgerschaftliches Engagement? – Wie viel Bürgerschaftliches Engagement braucht der Sozialstaat?

- Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Session 1: Teil 2: Kooperationsprobleme im Dritten Sektor.

- Dr. Ansgar Klein, BBE, Berlin

Session 2: Makler sozialen Engagements – Strukturen und Arbeitsweisen von Freiwilligenagenturen und kommunalen Organisationen.

- Ingelore Rosenkötter, Senatorin a.D., Bremen

- Carola Schaaf-Derichs, Freiwilligenagentur Berlin

Beitrag Schaaf-Derichs zum Download

Session 3: Wenn soziale Arbeit und Wirtschaft voneinander profitieren – Corporate Social Responsibility und Corporate Volunteering.

- Jörg Angerstein, Bereichsleiter Kommunikation und Marketing, DRK-Generalsekretariat

Beitrag Angerstein zum Download

- Dr. Wolfgang Hennig, Ford-Werke GmbH, Community Involvement-Programm/Corporate Volunteering

Beitrag Hennig zum Download

- Claus Muchow, DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e. V.

Session 4: „You get, what you pay for“ – von der Monetarisierung des Bürgerschaftlichen Engagements.

- Philipp Stemmer, Zentrum für Zivilgesellschaftliche Entwicklung, Hamburg

Session 5 (Sonntag): Partizipation – Engagement – Ehrenamt; eine Standortbestimmung im Spannungsfeld zwischen Stadt und Land am Beispiel des Rettungsdienstes.

  • Prof. Dr. Peter Sefrin: „Die Bedeutung des Notarztes für die Motivation des (ehrenamtlichen) Rettungsdienstpersonals!"
  • Manfred Stein, DRK Rettungsdienst Rhein-Main-Taunus: „Betriebliche Einbindung von Ehrenamtlichen - Quadratur des Kreises oder systemischer Mehrnutzen?“
  • Sascha Rolf Lüder, DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe e. V.: „Rettungsdienst als integraler Bestandteil des Bevölkerungsschutzes - Zur Einbindung des DRK in die staatliche Ordnung, die ohne Ehrenamt nicht zu machen ist!“
  • Markus Hardenbicker, GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG München: „Innovative Konzepte bürgerschaftlichen Engagements, unternehmerische Verantwortung und gesellschaftlicher Mehrnutzen - Der Orange Day bei GlaxoSmithKline“

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Forum 5: Engagement in Freiwilligendiensten – in Deutschland und weltweit

Freiwilligendienste stellen eine Erfolgsgeschichte dar: Junge Menschen verpflichten sich zu einem Jahr unentgeltlichem Engagement für die Gesellschaft. Neue Möglichkeiten für Dienste im Ausland, neue Zielgruppen und die Einführung des Bundesfreiwilligendienstes bieten Chancen für Freiwillige und das DRK. Was macht einen Freiwilligendienst im Gegensatz zum klassischen Ehrenamt aus? Wie etabliert sich der Bundesfreiwilligendienst neben dem bewährten FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr)? Welche Chancen bieten sich, wenn wir jungen Menschen aus dem Ausland einen Freiwilligendienst in Deutschland ermöglichen und Freiwillige mit dem Deutschen Roten Kreuz ins Ausland gehen? Wie können Freiwillige nach ihrem Dienst für bürgerschaftliches Engagement gewonnen werden? Das Forum geht diesen Fragen nach und stellt zudem praxiserprobte Modelle vor.

Gesamte Unterlagen zum Download (zip-Archiv, 2,2 MB)

Moderation:

  • Roswitha Vesper, International Certified Professional Facilitator, Kommunikationslotsen
  • Ute Degel, Referentin Internationale Freiwilligendienste, DRK-Generalsekretariat

Referenten:

Session 1: Zwischen Ehrenamt und Minijob – wo fängt ein Freiwilligendienst an, wo hört er auf?

Prof. Dr. Gisela Jakob, Hochschule Darmstadt; Peter Battenberg, DRK Hessen Volunta gGmbH

Verdrängen Freiwilligendienste das Ehrenamt? Sind Freiwillige die besseren Ehrenamtler/-innen, weil sie ein Taschengeld bekommen? Wie klar ist die Grenze zwischen Freiwilligendienst und Minijob? Sind Freiwilligendienste für Arbeitssuchende geeignet? Diese Fragen sollen im Workshop diskutiert werden, um Kontroversen und Problemfelder aufzuzeigen und mögliche DRK-Positionen anzudenken - auch mit Blick auf das geplante Freiwilligenstatusgesetz.

Beitrag Jakob zum Download

Beitrag Battenberg zum Download

Session 2: Der neue Bundesfreiwilligendienst: Erste Erfahrungen und Perspektiven.

Peter Fuchs, Referatsleiter in der Abteilung Zivildienst/Freiwilligendienste, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ); Dörte Lüdeking, Referentin Freiwilligendienste, DRK-Generalsekretariat

Der Zivildienst ist ausgesetzt und ein neuer Bundesfreiwilligendienst neben dem bewährten FSJ etabliert. Im Rahmen des Workshops sollen erste Erfahrungen mit dem neuen Dienst von Seiten des BMFSFJ, von DRK-Trägern, Einsatzstellen und Freiwilligen beleuchtet werden: Welche Chancen bieten sich für das DRK, welche Schwierigkeiten wurden gemeistert? Wie funktioniert das Nebeneinander von FSJ und Bundesfreiwilligendienst? Wie profitieren Einsatzstellen, wie die Freiwilligen? Können zukünftig ältere Freiwillige gewonnen werden?

Session 3: Exchange statt one-way: Vom Nutzen, Freiwillige aus Partnerländern aufzunehmen.

Karen Sheldon, Britisches Rotes Kreuz; Christian Blümel, DRK Braunschweig-Salzgitter

Das Deutsche Rote Kreuz entsendet jährlich bis zu 300 Freiwillige in Einsatzprojekte weltweit. Punktuell nehmen DRK-Verbände auch Freiwillige aus dem Ausland in ihren Einrichtungen für ein freiwilliges soziales Jahr auf. Am Beispiel der langjährigen Kooperation des DRK mit dem Britischen Roten Kreuz, die seit 2010 zum Austausch von Freiwilligen ausgebaut wurde, soll der Nutzen der Aufnahme ausländischer Freiwilligen im Verband aufgezeigt werden.

Unterlage "Erfolgsfaktoren" zum Download

Session 4:

Von Flyer zu Facebook & Co.: Wie gewinnen wir zukünftig unsere Freiwilligen?

Hannes Jähnert, freier Mitarbeiter der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland; Elisabeth Waskönig, DRK Kreisverband Köln

Mit der Einführung des neuen Bundesfreiwilligendienstes steigt die Anzahl an Angeboten für junge Menschen, sich im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres zu engagieren. Gleichzeitig wird seit langem der demografische Wandel heraufbeschworen, der die Bewerberzahlen zukünftig zurückgehen lassen wird. Wie gewinnen wir weiterhin junge Menschen für einen Freiwilligendienst? Welche Formen der Ansprache haben sich bewährt? Welche neuen Wege - auch mit Mitteln von social media tools - lassen sich im DRK erproben? Der Workshop lädt ein zu einer Reise vom Flyer zu Facebook und noch weiter?

Beitrag Jähnert zum Download: Artikel und Präsentation

Beitrag Waskönig zum Download

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Download der Visuals in höherer Auflösung (zip-Archiv, 6MB)

Forum 6: Bürgerschaftliches Engagement in der Blutspende

Das Blutspendewesen im DRK ruht zu einem großen Teil auf der Leistung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer – und dem bürgerschaftlichen Engagement der Spender. Das Forum thematisiert die gesamt Spannweite der Blutspende, von den medizinethischen Aspekten der freiwilligen, unentgeltlichen Blutspende über die geographisch-soziale Zusammensetzung von Spendergruppen bis hin zur hygienisch einwandfreien Verpflegung von Blutspendern und der Kostenstruktur im Blutspendewesen.

Präsentationen zum Download (zip-Archiv, 4 MB)

Redner & Impulsvorträge:

Session 1:

Die Bedeutung der Blutspende für das Ehrenamt – Die Bedeutung des Ehrenamtes in der Blutspende.

Dr. oec. Walter von Horstig, DRK-Blutspendedienstes West ; Gabriele Sell-Gricksch, Landesrotkreuzleiterin, DRK-Landesverband Westfalen-Lippe: Download

Session 2:

Vom Lebenssaft zum Arzneimittel: Warum Blut so viel kostet!

Dr. med. Gabriele Walther-Wenke und Michael Christoffel, Zentrum für Transfusionsmedizin Münster: Download

Session 3:

Geben ist seliger als nehmen: Medizinethische Aspekte der freiwilligen, unentgeltlichen Blutspende.

Dr. Jürgen Wallner, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, Wien

Session 4:

Die Wirkung des ehrenamtlichen Einsatzes auf das Verhalten der Blutspender (Geomarketing).

Dr. Thomas Fels, geconomy, Kiel

Session 5:

Die Verpflegung von Blutspendern durch das Ehrenamt aus der Sicht der Lebensmittelüberwachung.

Dr. med. vet. Roland Otto, Amtsleiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes der Stadt Münster: Download

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Forum 7: Engagement in Rotkreuzgemeinschaften und anderen Organisationen

Das Forum 7 "Engagement in Rotkreuzgemeinschaften und anderen Organisationen" läuft parallel zu den anderen Foren. Eine Anmeldung zu den einzelnen  Angeboten im Forum 7 ist nicht notwendig;

Referenten:

  • Christoph Brodesser; Landesbeauftragter für den Katastrophenschutz, DRK Landesverband Westfalen-Lippe e.V.
  • Werner Hoffmann, DQS-Auditor und EFQM Assessor, Kompetenzzentrum Ehrenamt und Qualität des DRK-Generalsekretariats, Augsburg
  • Georg Preller, Strategiebeauftragter der Bundesbereitschaftsleitung, Berlin
  • Holger Simon, Jugendrotkreuz, Landesverband Badisches Rotes Kreuz e.V.

Beiträge:

Samstag, 09.00 – 10.00h:

  • Die Bereitschaften – Ehrenamtliche mit Tradition auf dem Weg in die Zukunft; Christine Lettang, Referentin Bereitschaften, DRK-Generalsekretariat, Berlin; Georg Preller, Strategiebeauftragter der Bundesbereitschaftsleitung, Berlin

Download der Präsentation

Samstag, 11.00 – 11.45h:

  • Querschnittsqualifizierung: gemeinschaftsübergreifende Anwerbung, Motivierung und Qualifizierung neuer Ehrenamtlicher; Rolf Zimmermann, DRK Kreisverband Euskirchen

Samstag, 12.00 – 12.45h:

  • Der Bundesfreiwilligendienst, auch etwas für den Bevölkerungsschutz? Christoph Brodesser; Landesbeauftragter für den Katastrophenschutz, DRK Landesverband Westfalen-Lippe e.V.

Samstag, 14.30 - 15.30h

  • Vom Nehmen und Geben – Grundlagen des professionellen Spendenwerbens für ehrenamtliche Gemeinschaften im DRK; Susanne von Gersdorff, Fundraising Managerin, Bayerisches Rotes Kreuz

Samstag, 15:45 – 16:45

  • Happy Quality – ein Weg zum professionellen Ehrenamt; Werner Hoffmann, Kompetenzzentrum Ehrenamt und Qualität des DRK-Generalsekretariats, Augsburg

Samstag, 17:00 – 18:00h

  • Freiwilliges Engagement in der Auslandshilfe, Referentin: Barbara Petersen, Stellv. Teamleiterin  Team Auslandshilfe, DRK-Generalsekretariat

Sonntag, 09:30 – 10:15h

  • „Captain Future“ – ein Projekt des Jugendrotkreuz. Holger Simon, Jugendrotkreuz, Landesverband Badisches Rotes Kreuz e. V.

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Anerkennung als Fortbildungsmaßnahme für Ärzte

Der Zukunftskongress "Engagement heute: Ehrenamt und Freiwilligentätigkeit" ist als ärztliche Fortbildungsmaßnahme zertifiziert worden.

Die Kongressteilnahme vom 28.-30.10. wird mit insgesamt 12 Punkten in der Kategorie B bewertet.

Die Zertifizierung erfolgte durch die Ärztekammer Westfalen-Lippe (Münster).

Unterlagen zur Zertifizierung finden Sie hier.